Ruine der Felsenburg Regenstein
Ruine der Felsenburg Regenstein

Rundgang durch die Ruine Regenstein

Übersichtskarte des Regensteins (Erstellt aus OpenStreetMap-Daten) Übersichtskarte des Regensteins (Erstellt aus OpenStreetMap-Daten)
Straße Am Platenberg Foto G. Silex

Zufahrt zum Parkplatz: Straße Am Platenberg.

 

Über die B6N ist der Regenstein sehr gut zu erreichen.

 

Der Parkplatz ist ausreichend gross; wir hatten noch nie Probleme. Bis August 2017, da war der Parkplatz voll -

ohne besonderen Grund.

 

Der Regenstein scheint bekannter zu werden!

 

 

 

 

Bei den sogenannten "Spektakeln" auf dem Regenstein ist aber weit vorher Schluss und alles zugeparkt.

 

Aufgang  Burg- und Festungsruine.

 

Vom Parkplatz aus sind es etwa 500 m bis zum Eingangstor.

 

Kurz hinter dem Parkplatz, am Waldrand, befinden sich die Einstiege der Wanderwege zu den Sandsteinhöhlen und den Mühlen.

 

Die Ausschilderung ist für den allgemeinen Touristen schon nach der ersten Weggabelung nicht mehr schlüssig. Man sollte besser eine Wanderkarte benutzen, damit behält man zumindest den Überblick.

Spitze der linken Bastion Scharfe Ecke.

 

Zirka 100 m vor dem Festungstor zweigt ein Trampelpfad nach links ab.

 

Wenn man dem folgt, erreicht man die linke Bastion. Vorsicht, neben der Bastion geht es steil bergab.

 

Vor der Bastion befindet sich eine inzwischen fast eingeebnete Erdschanze.

Eingangstor der Festung Regenstein

 

Vor dem Tor befindet sich ein aus dem Felsen gehauener Graben.

 

Auf der rechten Seite schmiegt sich der Graben treppenförmig an die Bastion an.

 

Die Brüstungsmauer der Torkurtine mit den Scharten ist nicht mehr vorhanden.

Wappen der Burg Regenstein und die Öffnungszeiten der Anlage.

 

Auf der Anlage selbst befindet sich kein Personal, man sollte also die Schliesszeiten beachten!

 

Anfang Februar 2016 wurden eine Mutter und ihr Kind in der Ruine eingeschlossen, weil sie zu spät am Tor waren.

Fotomotiv Burgruine Regenstein

 

Hinter dem Torweg besteigt man die links die Bastion Scharfe Ecke und kommt zu dem Standort, vom dem aus die Felsenburg als Gesamtaufnahme am besten zu fotografieren ist.

Zentrum der Festung

 

Rechter Hand befinden sich die Wallanlagen mit in den Felsen gehauenen Höhlen.

 

Linker Hand ist eine Freifläche. Aber dann geht es steil bergab!

 

Die gesamte Anlage war bei unseren Besuchen sehr sauber. Kein Müll und Dreck. Allerdings dürften die Besucher des Regensteins eher nicht als übliche Touris durchgehen.

Vorplatz der Burgruine

 

Wir lassen die Festungsanlagen rechts liegen und wandern zur Felsenburg.

 

Ob die Bretterfassaden im Mittelalter so ausgesehen haben?

Am Fuss südöstlich der Felsenburg

 

Bereits an dieser Stelle gibt es viele in den Stein gehauenen Kammern.

 

Vor den Resten des Bergfrieds befindet sich ein Halsgraben, über den eine der Toranlagen führte. In den rechten Fels des Halsgrabens sind Höhlen ausgehauen worden.

 

Nördlicher Aufgang zur Felsenburg

 

Es gibt noch einen östlichen Aufgang, mit dem dem man von Süden in den Felsen kommt. Den benutzen wir aber als Rückweg.

 

Die Geländer stammen noch aus DDR-Zeiten und sehen wenig vertrauenswürdig aus, sind aber stabil. Auf diesem Weg kommt man an die ersten Hohlräume der Oberburg und an die Poterne (Hohlgang), die den Fels durchschneidet.

Die Felsenkammern der Burg

 

Wenn man den nördlichen Aufstieg benutzt, müssen die Höhlen durchschritten werden. Im Prinzip ist es eine Poterne (Hohlgang), wie in den Forts des 19. Jhdts.

 

Linker und rechter Seite der Poterne befinden sich grosse, in den Fels gehauene Räume.

Der verlorene Posten

 

Auf diesem Zipfel des Regensteins stand ein Bretterhäuschen, das bei einem Sturm mitsamt dem darin befindlichen Wachposten einfach weggeweht wurde.

 

Man kommt da ganz nah dran!

 

Allerdings bin ich 2004 vor dem Verloren Posten beim Blick durch die Kamera festgefroren und wurde durch einen beherzten Griff in den Kragen in die Wirklichkeit zurück geholt.

 

(Danke Gerald)

Die Oberburg

 

Für die Erkundung der Oberburg sollte man sich Zeit nehmen. Hier sind viele in den Fels gehauene Bauwerke zu erkunden.

 

Vorteilhaft ist ein Übersichtsplan, da sich nicht alle Räume, Treppen und Stiegen logisch erschliessen. Die Verwitterung und touristische Nutzung hat viel Felsen abgetragen.

Bergfried der Oberburg

 

Der Bergfried aus Bruchsteinmauerwerk hat einen Durchmesser von ca. 8,3 m.

 

Festes Schuhwerk vorausgesetzt, kann man hier viel erkunden und fotografieren.

 

Vom Bergfried aus ist die mittelalterliche Vorburg und das Zentrum der Festung gut einsehbar.

 

 

Abstieg von der Felsenburg

 

Der östliche Abstieg ist anspruchsvoll und für Hackenschuhe nicht unbedingt geeignet. Alternativ kann der nördliche Weg zurück durch die Poterne  benutzt werden.

 

Rechts die Terasse der Ausflugsgaststätte.

Festung Regenstein

 

Für die Erkundung der Festungsanlage sollte man einen Plan haben, sonst verzettelt man sich schnell.

 

Die wuchtigen, in den Fels gehauenen Höhlen, überdecken schnell die weitläufige Anlage.

 

Hier geht es herauf, herunter, nach Draussen, ... .

 

Ausser bei Grossveranstaltungen, ist die Menge der Touristen auf dem Regenstein eher überschaubar.

Bollwerk Friederich Wilhelmsburg.

 

2004 war ich im Regenstein ziemlich ungehemmt unterwegs. Habe Zäune überklettert und auch mal ein Schloß geknackt, um zu fotografieren..

 

Sowas mache ich heute nicht mehr.

 

Allerdings vermisse ich die Fotos, die ich bei solchen Aktionen geschossen habe.

 

2013 war ein Bereich der Festung gesperrt, dessen Sperre ich gern überklettert hätte. Die Sperre war nicht das Problem, sondern die Kinder, die mein Tun gesehen hätten. Also habe ich es bleiben gelassen!

Blick zur Bastion Friederichsburg.

 

Die Festung Regenstein wurde in ihrem Grundriss dem Gelände angepasst. Die Felsen im Innern der Festung sind teilweise ausgehauen, um Räume für die verschiedensten Zwecke zu erhalten.

Raubgrafentunnel

 

Nach der Schrifttafel am Eingang erbaut 1892.

 

Das kann ich so noch nicht nachvollziehen, da 1892 fern jeder militärischen Nutzung ist. Entweder ist der Tunnel wirklich für den Tourismus gebaut worden, oder er war ein Infanterieausgang.

Festung Regenstein - Aussenmauern

 

Ein Infanterieausgang einer Festung wurde angelegt, um die Flanken der Festung durch Einsatz von Fußtruppen im schnellen Vorstoß zu verteidigen.

 

In der Festung Regenstein gibt es zwei Ausfallpforten: Der Tunnel und eine Pforte in der Mauer.

 

Im Vorfeld der Festung Regenstein befinden sich Erdschanzen, die die Festung sturmfrei machen sollten.

Festung Regenstein - Erdschanzen

 

Im Vorfeld von Festungen wurden einfache Anlagen errichtet, meist Erdwälle, evtl. Geröllanhäufungen und Palisaden. Sie soltten den ersten Angriff stoppen und Sappeure von der eigentlichen Festung fernhalten.

 

Schanzen gab es für leichte Feldgeschütze und für Infanterie. Heutzutage würde man von Feldbefestigungen sprechen.

 

Im Bild eine Schanze von 2004. Im Jahr 2013 war diese Schanze völlig zugewuchert und als Solche nicht mehr erkennbar.

Blick auf die Felsenburg von der linken Bastion

 

Der Schwachpunkt der Festung!

 

Einer Kanonade von Westen hat die Festung nichts entgegen zu setzen. Man nahm beim Bau der Festung an, dass die Erhöhung für Geschütze nicht erreichbar sei. Ein grober Fehler in der Planung, da bereits damals die Belagerungsartillerie indirekt feuern konnte.

Blick 2004 von der rechten Bastion auf die Toranlage

 

Die Bastion Friedrichsburg ist 2013 gesperrt. Das Betreten des Grabens nicht mehr möglich.

 

2004 war ich im Graben und habe die Torkurtine fotografiert.

 

 

Zur Festungszeit befand sich hier eine Zugbrücke, die heute durch einen Erdwall ersetzt wurde.

Der Regenstein - Ansicht von Westen

 

Im August, wenn die Bäume voller Blätter sind, ist es schwierig den Regenstein von Unten zu fotografieren. Der Wald ist ziemlich dicht und Lücken im Baumbestand kaum vorhanden.

Festung Regenstein - Bastion Ludwigsburg

 

Diese Bastion unterhalb der Festung sollte in nordwestlicher Richtung schützen. Stationiert waren hier kleinkalibrige Kanonen.

 

Vom Mauerwerk sind noch einige Reste vorhanden.

 

Die Wälle sind erkennbar, lassen sich aber nur sehr schwer fotografieren. Das Grünzeug deckt alles ab!

 

Hinter der Ludwigsburg beginnt der Grüne Hof. Dort haben wir aber abgebrochen, da im Dickicht der Pflanzen nichts zu erkennen war.

Regenstein - nordwestliche Sandsteinhöhlen

 

Die Höhlen befinden sich linker und rechter Hand der alten Heerstraße, einem ausgeschildertem Wanderweg. 2013 waren wenige Leute unterwegs und man hat sich gegrüßt.

 

Eigentlich wollten wir noch die Regensteinmühlen besichtigen, aber wir haben uns im Wald verlaufen! GPS und OSM-Karte hätte uns geholfen. Hätte ...!

Festung Regenstein - Mühlenpfad

 

Auf dem Rückweg zum Parkplatz, die Regensteinmühlen hatten wir nur um wenige 100 m verfehlt, kommt man auf dem Mühlenpfad.

 

Auf diesem, teilweise in den Felsen gehauen Weg, wurden mit Wagen die Produkte zur Festung herauf gebracht.

Festung Regenstein von Norden aus gesehen Foto G.Silex

Der Regenstein von Norden aus gesehen.

 

Rechts der Felssporn des "Verlorenen Postens". Position des Fotos im Verlauf der Alten Heerstraße in Höhe der Sandsteinhöhlen.

 

Man beachte die Kurtine zwischen dem Hauptfelsen und dem "Verlorenen Posten".

 

 

Sandsteinhöhlen am Regenstein Sandsteinhöhlen am Regenstein

Nördliche Sandhöhlen im Heers

 

Auch diese Höhlen liegen entlang der ehemaligen Heerstraße und sind gut zu erwandern.

 

Die Verschmutzungen halten sich in Grenzen, bzw. sind nicht vorhanden.

 

(Die Sandsteinhöhlen des Regensteins werden oft als Sandhöhlen bezeichnet, was nicht falsch ist. Die Höhlen selbst sind im Sandstein, aber fast immer befindet sich im Bereich der Höhlen auch sehr feiner Sand.)

Die Regensteinmühle

 

Eine Wüstung mit zwei rekonstruierten Wasserrädern.

 

Die verfügbaren Informationen zur Regensteinmühle sind sehr spärlich. Ihre Bedeutung war aber so groß, dass sie in den Festungsplan integriert wurde.

Burg- und Festungsruine bei Blankenburg im Nordharz. Raubgrafentunnel Bergfried Vorburg Teufelsloch Papenberg Schanzen Sandhöhlen Preußische Festung Raubgrafenkasten Graf von Regenstein Bastion Scharfe Ecke Felshöhlen Kasematte Erdschanzen Ludwigsburg Heerstraße Sandsteinhölen Grüner Hof Regensteinmühle Bastion Mühlberg

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