Ruine der Felsenburg Regenstein
Ruine der Felsenburg Regenstein

Regensteinmühle

Etwa 1,5 km westlich des Parkplatzes befindet sich die Regensteinmühle. Man kann auch, von der Festung kommend, rechter

Hand den Wanderweg benutzen. Allerdings war 2013 die Ausschilderung so "seltsam", dass wir die Richtung verloren haben.

 

2016 war die Vorbereitung besser: PDF-Karten auf dem Handy und OSM Offline mit GPS regeln.

Wanderwege westlich des Regensteins Wanderwege westlich des Regensteins (Karte erstellt aus Daten von OpenStreetMaps)

2013 sind wir dicht an der Mühle vorbei gelaufen, ohne sie zu finden. Der Rückweg zur Festung war recht anspruchsvoll.

Regensteinmühle, Aufgang zur Burg Regensteinmühle, Aufgang zur Burg

Besichtigung der Regensteinmühle am 27.03.2016

 

Ostern 2016,  "Wikingerfestspiele" auf Burg Regenstein. Wir waren sehr zeitig da und haben wie geplant abgebrochen, als das Burggelände zu voll wurde.

 

Vom Parkplatz unterhalb der Burg sind wir zum Parkplatz an der B81 vor Pfeifenkrug gefahren. Von dort aus sind es nur ca. 700 m bis zur Regensteinmühle. Der Weg ist gut ausgeschildert und moderat zu erwandern, festes Schuhwerk vorausgesetzt. Den Holzgeländern sollte man kein grosses Vertrauen schenken - die sind wackelig und morsch!

 

Wie auch schon 2013, ein kurzes "Hallo" ist unter den Wanderern üblich und wird auch am Regenstein gepflegt.

Die Regensteinmühle wurde Anfang des

12. Jahrhunderts errichtet und befand sich im Besitz des Grafens zu Regenstein.

 

Der restaurierte Graben ist 490 m lang. Die Wanderwege führen ober- und unterhalb des Verlaufs.

 

Der Mühlgraben wurde extra für die Mühle vom Goldbach aus gegraben. Damit ist die wirtschaftliche Bedeutung der Regensteinmühle untermauert. Niemand buddelt mal schnell einen 490 m langen Graben!

Der Wasserzulauf zur Mühle wurde über zwei ca. 20 m lange, in den Fels geschlagenen Stollen geregelt. Mittels Schiebern floss das Wasser jeweils in den linken oder Rechten Stollen. Ein Stollen führte das Wasser über die Wasserräder der Mühle, der Andere führte das Wasser vorbei, so dass die Mühlräder still stehen konnten.

 

Die Rekonstruktion ist unvollständig, es fehlt die Weiche, welche die Stollen trennt.

Regensteinmühle von Oben Foto G.Silex

Ansicht vom Plateau oberhalb der Mühle.

 

Achtung, das Geländer ist morsch!

Vom Plateau geht es ca. 20 m abwärts über einen Felspfad nach Unten. Die mittlere Rinne war für die Tiere und die rechte Erhöhung für die Führer.

 

Bei Nässe wird es hier rutschig!

Unten angekommen, sind die rekonstruierten Mühlräder vor der Felsformation zu sehen. Durch das starke Gefälle wurden die Mühlräder in einer Kaskade mit aufschlägigem Wasser betrieben. D.h., das Wasser wurde von Oben über die Mühlräder geleitet.

 

Das obere Wasserad mit einem Durchmesser von ca.

4 m trieb die Mahlmühle an; das untere Wasserrad mit einem Durchmesser von ca. 5 m die Ölmühle.

Großes Kino: Der Barcode an der Schautafel ist "Neuland". Sprich: Sinnlos.

 

Wo kein Handyempfang ist, hat Barcode NULL Nutzen. Aber egal, die Schautafel konnten wir lesen.

 

Dort wird erklärt, wie die Mühlenräder in der Kaskade funktionierten.

Die Anlage der Regensteinmühle wurde erst 1988 wiederentdeckt und touristisch erschlossen. Aus den Bodenfunden sind die Mühlenräder rekonstruiert worden und an der Fundstelle aufgestellt worden. 2013 ist der Mühlgraben erneut aufgearbeitet wurden

und es wurden zwei neue Mühlräder aufgestellt.

 

Die Wassermühle befand sich im Besitz des Grafens vom Regenstein und wurde Anfang des 12. Jahrhunderts errichtet. Für die Wasserversorgung der Mühle wurde ein 490 m langer Graben ausgehoben. Dieser endet in zwei Stollen, die die Wasserzufuhr regeln.

 

Im Fels sind deutlich die Verankerungen der Holzhäuser der Mühle zu sehen.

 

Mit dem Verlassen der Burg Regenstein begann der Verfall der Mühle. Zur Festungszeit wurde die Mühle nochmals in Betrieb genommen.

Nach der Schleifung der Festung Regenstein 1758 geriet die Mühle in Vergessenheit und wurde eine Wüstung.

 

Man kann die Anlage auf zwei verschiedenen Wegen erreichen:

 

Vom Parkplatz der Burg Regenstein auf einem Wanderweg sind es ca. 1,5 km. Die andere Variante ist die direkte Anfahrt der Mühle mit einem Parkplatz vor Pfeifenkrug und einer Entfernung von ca. 700 m entlang des Mühlgrabens.

 

Im Folgenden ist der Weg vom Parkplatz Pfeifenkrug bebildert. An der Regensteinmühle befindet sich die Stempelstelle 82 der Harzer Wandernadel.

Bei unserem Besuch war eine Wandergruppe vor Ort. Mit Kindern! Ich habe mir also den Aufstieg oberhalb des unteren Mühlrades verkniffen. Muss ich nicht haben.

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