Ruine der Felsenburg Regenstein
Ruine der Felsenburg Regenstein

Burg- und Festungsruine Regenstein    -   Teil 1

Aufgang zur Burg- und Festungsruine Regenstein Aufgang zur Burg- und Festungsruine Regenstein

Der kostenfreie Parkplatz liegt zirka 500 m unterhalb der Anlage. Eine Asphaltstraße mit gutem Anstieg führt zum Eingang.

 

Tor zur Festung Regenstein Tor zur Festung Regenstein

Zirka 100 vor dem Tor der Anlage zweigt der Trampelpfad zur Bastion Scharfe Ecke ab. Rechts vom Weg, im Wald befinden sich die östlichen Erdschanzen im Vorfeld der Festung.

Torgraben der Festung Regenstein Torgraben der Festung Regenstein

Torgraben in westlicher Richtung zur Bastion Scharfe Ecke. Der Graben ist teilweise aus dem Felsen gehauen. Die Mauer besteht aus Bruchsteinen, die Mauerkrone ist nicht mehr vorhanden.

Torgraben der Festung Regenstein Torgraben der Festung Regenstein

Torgraben in östlicher Richtung zur Bastion Friederichsburg. Im August 2013 ziemlich zugewuchert. Die in den Fels gehauenen Stufen sind kaum zu erkennen. Auch hier sind die Mauerkronen nicht mehr vorhanden. Im Vergleich dazu die Ansicht vom April 2003.

Torgraben der Festung Regenstein - Friederichsburg April 2003 Torgraben der Festung Regenstein - Friederichsburg April 2003

Der östliche Graben musste komplett aus dem Stein gehauen werden. Dabei wurde nur der minimal notwendige Aufwand betrieben.

Torbereich der Festung Regenstein von Innen Torbereich der Festung Regenstein von Innen

Das restaurierte Tor von Innen. Die Flanken des Aufgangs bestehen aus Felsen und Mauerwerk. Der Bereich des Mauerwerks war damals durch ein Holzdach geschützt. [1]

Festung Regenstein, Aufgang zur Bastion Scharfe Ecke Festung Regenstein - Aufgang zur Bastion Scharfe Ecke

Aus dem Hohlgang kommend, muss man nach links abbiegen und die Bastion Scharfe Ecke besteigen. Dort erreicht man den Standpunkt für das meistfotografierte Motiv der Felsenburg. In den Jahreszeiten ohne Laub kann man von hier aus auch die Vorburg fotografieren.

Fotomotiv der Burgruine Regenstein Fotomotiv der Burgruine Regenstein

Von der Bastion Scharfe Ecke kann man das Fotomotiv der Burgruine Regenstein am besten fotografieren. Hier stehen kaum Bäume im Weg. Für Detailfotografie ist ein Teleobjektiv mit Stativ von Vorteil! Da die Windverhältnisse auf dem Regenstein schnell in Stürmische umschlagen, ist ein Einbeinstativ auf jeden Fall zu empfehlen.

Torkurtine der Festung Regenstein. August 2013 Torkurtine der Festung Regenstein. August 2013

Die Torkurtine der Festung Regenstein von der Bastion Scharfe Ecke aus gesehen. Trotz Wildwuchs der Pflanzen ist der treppenförmige Mauerabschnitt zur Bastion Friederichsburg deutlich zu sehen. Auf den ausgehauenen Felsformationen stand wahrscheinlich eine Brüstung aus Bruchsteinmauerwerk.

 

Anstelle des Erdwalls durch den Graben mit Asphaltstraße, gab es eine damals übliche Zugbrücke, die das Tor sturmfrei machte. An diesem Fotostandpunkt könnte sich eine Scharte befunden haben, um den Graben durch Kartätschenbeschuss zu sichern.

Regenstein, Blick auf das Gelände der Vorburg Blick auf das Gelände der Vorburg

Um die Ausdehnung der mittelalterlichen Vorburg darzustellen, wurde ein Holzpalisadenzaun gebaut.

Reste des Bergfrieds der Felsenburg, davor der Halsgraben, über den eine Toranlage führte. Reste des Bergfrieds der Felsenburg, davor der Halsgraben, über den eine Toranlage führte.
Burg Regenstein - Auflager der Brücke Tor 4. Burg Regenstein - Auflager der Brücke Tor 4.

Über den Halsgraben führte eine Brücke zum Haupttor der Burg. Da keine Reste vorhanden sind, kann über die Konstruktion nichts gesagt werden. Da die Brücke sich unterhalb des Bergfrieds befindet, konnte man im frühen Mittelalter den Zugang mit einfachen Steinwürfen vom Bergfried aus verteidigen.

 

Die verwinkelte Anlage bot einen grösstmöglichen Schutz unter Ausnutzung des Höhenvorteils.

Felsblock der Burgruine Regenstein. Diese Höhlen können derzeit nicht besichtigt werden, Felsblock der Burgruine Regenstein. Diese Höhlen können derzeit nicht besichtigt werden,
Burg Regenstein - mittelalterliche Felsräume im Halsgraben. Das sogenannte Teufelsloch. Burg Regenstein - mittelalterliche Felsräume im Halsgraben. Das sogenannte Teufelsloch.

Das Teufelsloch befindet sich direkt unter einer Toranlage. In der Höhle befinden sich in den Sandstein gehauene Vertiefungen und war bis 1871 verschüttet. [1]

Burg Regenstein - Das Teufelsloch. Burg Regenstein - Das Teufelsloch.

Die im Teufelsloch vorhandenen Vertiefungen und eine Abzugsöffnung lassen auf einen technischen Raum schliessen. Möglich ist, dass mit Flüssigkeiten hantiert wurde. Das deutet auf eine Gerberei, Tuchfärberei oder ähnliches hin.

Regenstein - Das Teufelsloch, Innenansicht eines Felsraumes. Regenstein - Das Teufelsloch, Innenansicht eines Felsraumes.

Links oben im Bild das Abzugsloch; rechts das in den Felsen geschlagene "Becken".

Festung Regenstein - Eingang zu einer Kasematte. Festung Regenstein - Eingang zu einer Kasematte.
Festung Regenstein - eine der in den Felsen gehauenen Kasematten. Festung Regenstein - eine der in den Felsen gehauenen Kasematten.

Auf dem Weg von der Vorburg zur Felsenburg befinden sich Rechter Hand Kasematten aus der Festungszeit, in denen Ausstellungsstücke gezeigt werden. Auf alten Fotos sind erheblich mehr Felsenräume oberhalb der jetzigen Kante zu sehen. Das sind

wahrscheinlich "Verluste" durch den ansteigenden Tourismus Anfang des 19. Jahrhunderts. Auf einem Foto von 1931 ist das Hotel Regenstein auf heute nicht mehr vorhandenen Felsen gebaut worden.

Regenstein - Übergang zur Felsenburg Regenstein - Übergang zur Felsenburg

Durch den Burggraben gelangt man zum Aufstieg in die Ruine. An der rechten Felskante sind Reste von Bruchsteinmauerwerk sichtbar.

Burg- und Festungsruine bei Blankenburg im Nordharz. Raubgrafentunnel Bergfried Vorburg Teufelsloch Papenberg Schanzen Sandhöhlen Preußische Festung Raubgrafenkasten Graf von Regenstein Bastion Scharfe Ecke Felshöhlen Kasematte Erdschanzen Ludwigsburg Heerstraße Sandsteinhölen Grüner Hof Regensteinmühle Bastion Mühlberg

Druckversion Druckversion | Sitemap
Thomas Krieg | Dies ist eine private Seite ohne kommerzielle Interessen